Im Turm scheint der Blick nach oben den Himmel zu öffnen. Eine andere Welt bricht durch. Die Wände streben nach oben, die Decke schließt nicht ab, sondern entzieht sich den Blicken. Die Höhe schließt den Himmel auf. Die Fenster tun sich auf und die Sprache des einfallenden Lichtes "tönt" herein.
Dieser meditative Raum lädt dazu ein, die Stille zu erleben, in der Himmel und und Erde sich verbinden. Hier finden in Abständen Mittags- und Abendgebete statt.
Der alte Turm von 1904 musste 1996 wegen andauernder Feuchtigkeitsschäden abgeissen werden. Der neue Turm wurde vom Kölner Architekten Professor Hans Schilling entworfen und, nach heftigen Auseinandersetzungen innerhalb der Gemeinde, letztendlich gebaut. Die Grundsteinlegung war 2001, eingeweiht wurde er dann 2004.
Die Figur an der NO-Ecke stammt aus dem alten Turmportal und stellt nicht den Kirchenpatron St. Alexander dar, sondern den Stadtpatron St. Valentin. Seit wann die Stadt den Hl. Valentin als eigenen Schutzpatron verehrt ist nicht bekannt.

